Archiv für die Kategorie ‘Funktion’

  • Webtechnik

    Das Internet ist in einem anderen historischen Zusammenhang als das World Wide Web entstanden. Es basiert auf der Idee, ein Kommunikationsmittel zu schaffen das auf einem Netzwerk von Leitungen aufgebaut ist, die nicht wie bisherige Kommunikationswege auf einer direkten, einzelnen Verbindungsleitung beruht. Dieses System kann im Falle der Störung einer Leitung, einen anderen Weg durch das Verbindungsnetz finden und die Kommunikation ungestört weiterführen. Die Erfindung wurde 1969 vom US-Verteidigungsministerium vorgestellt

  • Dezentrierung

    “Das Internet entwickelte bereits vor dem Web eine dezentralisierte technische und soziale Architektur. Diese bildeten sich schrittweise durch die Entwicklung der technischen und sozialen Maschinerie heran.”1 (Timothy Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internetz, Econ Verlag, 1999, S. 296)

  • Notwendigkeit

    Die Impulse, die der Innovation des Web vorausgingen, waren wie so oft bei Erfindungen, aus einer Notwendigkeit heraus geboren. Wissenschaftler die an unterschiedlichen Orten der Welt, ähnliche Themengebiete erkundeten und über keinen einheitlichen Kommunikationsweg verfügten, hatten vor der Erfindung des Web erschwerte Arbeitsbedingungen. Es konnte kaum ein regelmäßiger Austausch von Erkenntnisberichten stattfinden. Die Basisplattform, für die erfolgreiche Ausbreitung dieses so dringend benötigten, einheitlichen Veröffentlichungsraums, wurde bereits genutzt. Das Internet bot eine gute Möglichkeit, Prozess- und Erkenntnis Protokolle, sicher im digitalen Raum zu speichern. Dies geschah jedoch unabhängig voneinander in isolierten Datenformaten. Vor allem die Wissenschaftler im IT Bereich nutzten das Speicher- und Kommunikationsmedium Internet schon sehr vielseitig

  • Browser

    Der Webbrowser “Mosaic” war der erste mit grafischen Darstellungsmöglichkeiten. Formlose Datenauflistungen wandelten sich zu unikaten Designstücken. Konstruktion und Layouts veränderten das Aussehen der Webseiten. Mitte der 1990er Jahre kamen weitere Web-Browser wie “Netscape” und “Internet Explorer” auf den Markt und standen zur kostenlosen Nutzung bereit

  • Der Nutzen

    Die Idee eines Kommunikationsmittels, dass einer Masse an Nutzern Informationen zur Verfügung stellt, ist enorm effektiv. Eine veröffentlichte Information kann von vielen Menschen gleichzeitig und von verschiedenen Orten aus gelesen, betrachtet und kommentiert werden. Das Grundkonzept des Internets ist das Preisgeben einer Information an die anonyme Öffentlichkeit und die Möglichkeit Verlinkungen zwischen Informationen und zwischen Menschen zu knüpfen. Es ist ein ideales Kommunikationsmedium

  • Die Geburt

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    “Wenn zwei Gruppen in verschiedenen Institutionen beginnen würden des Web vollständig unabhängig von einander zu nutzen, dann müßte sichergestellt sein, daß eine Person in der einen Gruppe eine Verknüpfung zu einem Dokument im anderen Web mit wenig Mühe anlegen könnte – ohne die beiden Dokumentdatenbanken zusammenzuführen oder überhaupt auf das andere System zuzugreifen. Wenn jeder im Web das tun könnte, würde schon eine einzigartige Hypertextverknüpfung in eine unfaßbare und grenzenlose Welt führen.”2 (Timothy Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internetz, Econ Verlag, München 1999, S. 60)

  • Trends

    Die “Usability” übernimmt im Design bereits eine große Rolle. Insgesamt betrachtet, folgt die Interface Gestaltung im Web einem Trend, der immer mehr Züge der gesamtheitlichen, psychologischen Betrachtung berücksichtigt. Reduktionsverfahren, Vereinfachung und Dynamik sind offensichtliche Indikatoren für zukünftige Gestaltungstrends in der Oberflächengestaltung. Die Wege werden noch kürzer, Interaktionen einfacher und Oberflächen übersichtlicher

  • Desktopmetapher

    Die Begrifflichkeilten von Büchern wurde weitgehend im Netz übernommen. Viele Wörter unseres Sprachgebrauchs haben eine mehrfache Bedeutung bekommen. Die Einführung von “desktop”, “Schreibtisch” oder “Arbeitsplatz” sind nur einige Begriffe in einer langen Reihe von Mehrdeutigkeiten, die von der materiellen in die digitale Welt übernommen wurden

  • Xerox

    Die Übernahme von Begriffen fing schon früh in der Geschichte der Entwicklung der Computer an. Einer der ersten Personal Computer mit Interface Gestaltung der über ein Ethernet Kabel mit einem Netzwerk verbunden werden konnte, hatte in der Benennung einige Metaphern übernommen. Er war für das Erstellen und Ordnen von Dokumenten konzipiert. Seine Oberfläche enthielt Symbole übertragen aus der Umgebung eines Büros. Der Schreibtisch, Dokumente, Ordner, Taschenrechner, Kalender, Post. Alles war auf dem Bildschirm des “Xerox Star” (1981) zu finden

  • Metaphern

    “Die Orientierung an bekannten Organisationsprinzipien eines Schreibtisches (Desktop) wird als Desktop-Metapher bezeichnet. Der metaphorische, umgangssprachliche Gebrauch von vertrauten Begriffen soll das Verstehen der Anwendung erleichtern.”3 (Bernhard Preim, Entwicklung interaktiver Systeme -Grundlagen,Fallbeispiele und innovative Anwendungsfelder, Springer Verlag Berlin-Heidelberg 1999, S. 44)

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