Archiv für die Kategorie ‘Kritik’

  • Relevanz der Werbung

    Erschwerend für die Relevanz der Anzeigen ist zusätzlich die Einseitigkeit des Kapitalismus. Es können sowieso nur bestimmte Firmen diese Art der personalisierten Werbung finanzieren und damit kommen immer die gleichen Angebote zum Vorschein. Wenn mich das Produkt nicht interessiert hat, wird trotzdem immer wieder das gleiche Angebot angezeigt. Daher bleibt die Frage offen wie Werbung im Web zukünftig funktioniert

  • Digitale Kulturkritik

    Eine philosophische Sicht auf das Web, begründet aus der Besorgnis eines Literaten, verfasst in den frühen Anfängen der “Web-Invasion” wird von Villém Flusser beschrieben. Detailliert werden Vor- und Nachteile einer digitalen Gesellschaft benannt und durchleuchtet. Vertiefend auf das Individuum eingehend, zeigen sich weitere “Katastrophen” auf, die der Web-Überflutung hinterherziehen und Reformierung erzwingen

  • Verantwortung und Vorankommen

    Auf dem Titelbild des Buches “Medienkultur”, Fischer Verlag 1994 von Villém Flusser ist ein Pferd aus Metall zu sehen dessen Reiter eine Art Roboter zeigt, in den groben Umrissen eines Menschen. Der Roboter besteht aus mehreren Monitoren, Fernsehgehäusen, Knöpfen und Schaltern, Lautsprechern, Kabeln und sogar das Mundstück eines Saxophon ist an einer Seite angebracht. Alles in allem ein multifunktionales, Riesen- Monstrum auf dem Rücken eines filigranen Pferdes. Das Bild spiegelt die Kernaussage des Buches wieder: Die Last der Verantwortlichkeit eines Multimediums ist auf einem wesentlich langsameren und altmodischeren Mittel der Fortbewegung aufgesattelt

  • Richtungswandel

    Die bildliche Metapher, von einer Multimediamaschiene getragen auf einem überholten Technik der Fortbewegung wird von Flusser eingehend aufgegriffen, wenn auch vor allem gewarnt, sind die Aussagen von aufklärender Wichtigkeit. Flusser beschreibt die Richtung des Wandels, der sich vollzieht während unsere Kultur mehr und mehr den Strukturen der Onlinewelt unterliegt

  • Digitale Autoren

    Was die Kreativkraft des Menschen angeht, wird von Flusser eher skeptisch betrachtet. Er befürchtet die Prozesse könnten ins Leere laufen und ein haltloses Werk ohne Kontext, nach dem anderen hervorbringen. Verfolgt man den Gedanken des Autors wird deutlich, das die Unendlichkeit des Web sein größter Schwachpunkt ist. Die unzählbaren Wege des Netzes laden ein um darin verloren zu gehen. Sie lassen keinen Horizont erblicken und verlangen nicht nach einem Schluss

  • Lange Texte

    Es scheint als würde in der Entwicklung, dieses so grenzenlosen Mediums Internet, die Übertragung von literarischen Texten nicht stattgefunden zu haben

  • Dynamik im Vergleich

    5

    Im schnellebigen Raum des Internets ist nicht genügend Zeit um einen langen Text zu lesen. Die Literaturbranche ist nicht wie die anderen Medienbranchen nur finanziell betroffen, sondern es scheint tatsächlich so, als ob es keinen Platz für ausführliche Literatur im Webspace gibt

  • Das Netz und der Mensch

    Der Bezug zwischen Internet und Gehirn wird dann herangezogen, wenn es darum geht vor der Informationsflut zu warnen. In der Entwicklung eines Kindes sind gute Vorbilder, eine liebevolle Umgebung und Wissensvermittlung die Voraussetzung für einen normalen Aufbau des Synapsensystems. Das Internet befindet sich an einem Punkt, wo es viel Macht darüber ausübt was für Informationen wir uns aneignen. Während der Inhalt unreglementiert durch Klicks und Kommentare weiter wächst, wächst auch der Einfluss auf die Denkfunktionen unseres Gehirns, weil wir den Klicks folgen. 19 (Vgl. http://www.sozial-pr.net/gehirn-und-internet-zwei-faszinierend-aehnliche-netzwerke-video/, (Zugriff: 20.12.2012)

  • Medienkraft

    “Ob Technikwunder oder Teufelszeug – Die Magie der Medien wirkt jedenfalls direkt auf unser Nervensystem.” 20 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1.Aufl. München 2010, S. 18)

  • Kritik an Wikipedia

    In dem Essay von Rainer Hämmwöhner werden einzelne Studien zu Wikipedia und dessen qualitativen Werten miteinander verglichen. Außerdem werden inhaltliche Systeme beschrieben, wie sie entstanden sind und wie sie sich ausgebreitet haben. Die Hauptkritik um die es bei den Diskursen geht, dreht sich um die Glaubwürdigkeit von Artikeln wenn Laien deren Verfasser sind und nicht ausreichend für die Richtigkeit von Angaben garantiert werden kann. 22 (Vgl. Rainer Hammwöhner (2007) Qualitätsaspekte der Wikipedia. In. Stegbauer, Christina / Schmidt, Jan / Schönberger, Klaus (Hrsg.) Wikis: Diskurse, Theorien und Anwendungen. Sonderausgabe von kommunikation@gesellschaft, Jg. 8. Online-Publikation: http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B3_2007_Hammwoehner.pdf)

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