Archiv für die Kategorie ‘Zitate’

  • Dezentrierung

    “Das Internet entwickelte bereits vor dem Web eine dezentralisierte technische und soziale Architektur. Diese bildeten sich schrittweise durch die Entwicklung der technischen und sozialen Maschinerie heran.”1 (Timothy Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internetz, Econ Verlag, 1999, S. 296)

  • Die Geburt

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    “Wenn zwei Gruppen in verschiedenen Institutionen beginnen würden des Web vollständig unabhängig von einander zu nutzen, dann müßte sichergestellt sein, daß eine Person in der einen Gruppe eine Verknüpfung zu einem Dokument im anderen Web mit wenig Mühe anlegen könnte – ohne die beiden Dokumentdatenbanken zusammenzuführen oder überhaupt auf das andere System zuzugreifen. Wenn jeder im Web das tun könnte, würde schon eine einzigartige Hypertextverknüpfung in eine unfaßbare und grenzenlose Welt führen.”2 (Timothy Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internetz, Econ Verlag, München 1999, S. 60)

  • Metaphern

    “Die Orientierung an bekannten Organisationsprinzipien eines Schreibtisches (Desktop) wird als Desktop-Metapher bezeichnet. Der metaphorische, umgangssprachliche Gebrauch von vertrauten Begriffen soll das Verstehen der Anwendung erleichtern.”3 (Bernhard Preim, Entwicklung interaktiver Systeme -Grundlagen,Fallbeispiele und innovative Anwendungsfelder, Springer Verlag Berlin-Heidelberg 1999, S. 44)

  • Multimeadia

    “Zusammenfassend kann man Multimedia im heutigen Sprachgebrauch (..) als eine Integration verschiedenartiger audiovisueller Darstellungsmedien und deren ereignisbezogene Verknüpfung auf einem Verbreitungsmedium mit der Möglichkeit zur Darstellung auf dem Informationsträger Bildschirm definieren.” 4 (Dieter K. Fröbisch -Holger Lindner -Thomas Steffen, Multi Media Design -Das Handbuch zur Gestaltung Interaktiver Medien, Laterna magica Verlag, München 1997, S. 12 ff.)

  • Bilder

    “Wir könnten nicht gegen den Bildstrom in Richtung der guten, alten Bilder rudern, sondern müssen, wenn wir nicht ertrinken wollen entweder schneller zu rudern versuchen als der Strom oder seitwärts in der Hoffnung, einen Ankerplatz zu finden.” 5 (Vilém Flusser, Medienkultur, Fischer Verlag, Frankfurt am Main 19997, S. 71)

  • Googlewerbung

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    “Das Werbesystem von Google ist zudem explizit darauf ausgelegt, herauszufinden, welche Botschaften am ehesten unsere Aufmerksamkeit erregen und diese Botschaft dann in unserem Gesichtsfeld zu platzieren.” 7 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1. Aufl. 2010, S. 246)

  • Endpunkt

    “Er wird die in ihm erzeugte Information aus vorher erzeugten herstellen, und die Absicht haben, weitere Informationerzeugung hervorzurufen. Und doch wird sein diskursiver Charakter, sein eindeutiges Hinzielen auf einen Schlusspunkt, den auf Papier geschriebenen Text als ein in sich geschlossenes und abgeschlossenes >Werk< (zum Beispiel als ein Buch mit soundso vielen Seiten) erscheinen lassen.” 9 (Villém Flusser, Medienkultur, Fischer Verlag Frankfurt am Main 1997, S. 62)

  • Wandel der Medien

    “Nach 550 Jahren werden die Druckerpresse und ihre Produkte vom Zentrum unseres geistigen Lebens an dessen Rand gedrängt. Dieser Wandel setzte bereits Mitte des 20. Jahrhunderts ein, als wir begannen, immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit den unzähligen, billigen und endlos unterhaltsamen Produkten der ersten Welle elektrischer und elektronischer Medien zu widmen: dem Radio, dem Kino, dem Plattenspieler, dem Fernseher. Diese Technologien vermochten das geschriebene Wort jedoch nur sehr begrenzt zu vermitteln. Sie konnten das Buch verdrängen, es aber nicht ersetzen.” 10 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1.Aufl. München 2010, S. 127)

  • Digitale Konzentration

    “Ich bemerkte, dass das Netz einen viel stärkeren und weitreicherenden Einfluss auf mich hatte, als dies bei meinem alten PC je der Fall gewesen war. Nicht nur, dass sich viele meiner Gewohnheiten und routinemäßigen Abläufe veränderten, je mehr ich mich an die Webseiten und Webdienste gewöhnte und von ihnen abhängig wurde. Nein – die grundlegende Funktionsweise meines Gehirns schien sich zu verändern. Damals begann ich mir auch um meine Fähigkeit Sorgen zu machen mich länger als ein paar Minuten auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren.” 13 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1.Aufl. 2010, S. 37)

  • Biologische Ebene

    “Je mehr Meylin das Axon umhüllt, desto schneller kann das Neuron seine Ladung weiterleiten. Das Wachstum der Meylinscheiden folgt einem Entwicklungszeitplan, der je nach Hirnregion variiert (so werden die Hörnerven im sechsten pränatalen Monat myelenisiert, die Sehnerven sechs Monate nach der Geburt).” 16 (Maryanne Wolf, Das lesende Gehirn -Wie der Mensch zum Lesen kam – und was es in uns unserem Gehirn macht

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