Archiv für die Kategorie ‘Lesen’

  • Chat

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    Sofortnachrichten, die so genannten Chats, sind ebenso einfach wie naheliegend und haben sich etabliert. Vor allem junge Leute die sich oft in expliziten Chat-Foren oder auf Spielseiten mit Chatfunktion treffen, kommunizieren regelmäßig darüber. Die eingetippten Nachrichten werden übermittelt, sobald der Verfasser den entsprechenden Befehl dazu gibt. In diesem Moment erscheint der Text auf dem Bildschirm des Anderen. Die Konversation kann in einer Gruppe oder zwischen zwei Menschen stattfinden. Die Anonymität des Ganzen könnte der usschlaggebende Vorteil gegenüber dem Telefonieren sein. Jeder kann mit jedem schreiben. Die Notwendigkeit einer physischen Begegnung löst sich im Chat auf. Ohne sich zu sehen oder zu hören, unterhalten sich Menschen und lernen sich kennen. Ob und in wie weit das eine virtuelle Beziehung bleibt und wie viel reale Persönlichkeit dabei eine Rolle spielt, ist und bleibt eine offene Frage. So manch eine “reale” Beziehung oder Freundschaft ist schon aus der virtuellen Kommunikation hervor gegangen

  • `Das Medium ist die Massage´

    Mit dem Buch “Das Medium ist die Massage” wurde von Marshall Mc Luhan ein Meilenstein in der Medienphilosophie erschaffen. Das außergewöhnliche Layout des Buches ist darauf konzipiert die Aussage zu vermitteln. Trotz des wenigen Textes, der in einfacher Sprache gehalten ist, fällt es nicht leicht das Buch so zu lesen, wie man es sich erhofft. Die vielen Bilder, die kreuz und quer, irgendwo auf den Seiten auftauchen lenken von einem normalen Lesefluss ab. Leicht verliert man sich in den Illustrationen, Bildern und dadaistischen Strukturen. Ohne es zu merken liest man das Buch nicht mehr dem Text nachgehend sondern orientiert sich an den Bildern, die wiederum kaum darauf schließen lassen was die Aussage des Buches ist

  • Texte

    Wie drückt sich Text im Web aus? Wer hat  ihn erstellt? Und wo kommt er an

  • Literatur

    Ohne eine aufmerksame Betrachtung kaum merklich, ist eines der besagten Medien dabei zu verschwinden. Lange Geschichten, Literatur, Sachtexte, wissenschaftliche Arbeiten ect. Alles was einen langen, unbeschmückten Text voraussetzt wird vielleicht noch im Netz präsentiert aber kaum gelesen

  • Dynamik im Vergleich

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    Im schnellebigen Raum des Internets ist nicht genügend Zeit um einen langen Text zu lesen. Die Literaturbranche ist nicht wie die anderen Medienbranchen nur finanziell betroffen, sondern es scheint tatsächlich so, als ob es keinen Platz für ausführliche Literatur im Webspace gibt

  • Referenzen und Querverweise

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    Es ist der Hypertext der die buchhafte Literatur ersetzt. Es gibt Querverweise, Links die kurze, prägnante, einzelne Aussagen miteinander verknüpfen

  • Literatur im Web

    Das Web ist voller Text deswegen fällt es kaum auf das Literatur fehlt. Jedoch ist der Text nur in kurze Passagen aufgeteilt und jede Ausführung ist nur mit einem weiteren Klick zu erreichen.    

  • Schrift lesen

    Das Fundament bleibt bestehen, Schrift überträgt im Buch wie auch im Web die Informationen. In dem Buch “Das lesende Gehirn” von Maryanne Wolf, beschriebt sie in aller Ausführlichkeit was genau beim Lesen im Gehirn passiert.  Das Lesen, das Erkennen von Buchstaben und das Verständnis des Geschriebenen sind im Buch wie auch im Web wichtig. Das Lesen eines Wortes unterteilt sich in dem Erfassungsprozess in vier Stadien. Zuerst entsteht die Aufmerksamkeit durch die Buchstaben, danach werden die Buchstaben an sich erkannt. Daraufhin werden die Buchstaben mit ihren jeweiligen Lauten verknüpft. Zuetzt wird der gesamte Sprachschatz abgerufen. Innerhalb von 500 Millisekunden wird so ein Wort erfasst. (Vgl. Maryanne Wolf, Das lesende Gehirn -Wie der Mensch zum Lesen kam – und was es in unseren Köpfen bewirkt, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg 2009, S. 172 ff.)

  • Hypertext lesen

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    In diesem Zusammenhang ist es angemessen auf die Worte im Web auf die wir klicken aufmerksam zu schauen. Es dauert also durchschnittlich 500 bis 10000 Millisekunden den Hypertext zu lesen und zu verstehen, schätzungsweise ein bis zwei Worte als Bezeichnungen pro Link. Die zeitlichen Abstände während wir durch das Web surfen spalten sich in Millisekunden auf. So schnell bewegen wir uns auf den Oberfläche von Webseiten. Dieser Rythmus  erfordert eine andere Konzentrationsspanne als beim Lesen eines Buches

  • Denkvorgang im Buch

    “Ein Buch zu lesen, stellte einen unnätürlichen Denkvorgang dar, der anhaltende, ungebroche Aufmerksamkeit für ein einziges, statisches Objekt erfordert.” 11 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1.Aufl., München 2010, Seite: 108 ff.)

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