Archiv für die Kategorie ‘Hypertext’

  • Die Geburt

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    “Wenn zwei Gruppen in verschiedenen Institutionen beginnen würden des Web vollständig unabhängig von einander zu nutzen, dann müßte sichergestellt sein, daß eine Person in der einen Gruppe eine Verknüpfung zu einem Dokument im anderen Web mit wenig Mühe anlegen könnte – ohne die beiden Dokumentdatenbanken zusammenzuführen oder überhaupt auf das andere System zuzugreifen. Wenn jeder im Web das tun könnte, würde schon eine einzigartige Hypertextverknüpfung in eine unfaßbare und grenzenlose Welt führen.”2 (Timothy Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internetz, Econ Verlag, München 1999, S. 60)

  • Chat

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    Sofortnachrichten, die so genannten Chats, sind ebenso einfach wie naheliegend und haben sich etabliert. Vor allem junge Leute die sich oft in expliziten Chat-Foren oder auf Spielseiten mit Chatfunktion treffen, kommunizieren regelmäßig darüber. Die eingetippten Nachrichten werden übermittelt, sobald der Verfasser den entsprechenden Befehl dazu gibt. In diesem Moment erscheint der Text auf dem Bildschirm des Anderen. Die Konversation kann in einer Gruppe oder zwischen zwei Menschen stattfinden. Die Anonymität des Ganzen könnte der usschlaggebende Vorteil gegenüber dem Telefonieren sein. Jeder kann mit jedem schreiben. Die Notwendigkeit einer physischen Begegnung löst sich im Chat auf. Ohne sich zu sehen oder zu hören, unterhalten sich Menschen und lernen sich kennen. Ob und in wie weit das eine virtuelle Beziehung bleibt und wie viel reale Persönlichkeit dabei eine Rolle spielt, ist und bleibt eine offene Frage. So manch eine “reale” Beziehung oder Freundschaft ist schon aus der virtuellen Kommunikation hervor gegangen

  • Googlewerbung

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    “Das Werbesystem von Google ist zudem explizit darauf ausgelegt, herauszufinden, welche Botschaften am ehesten unsere Aufmerksamkeit erregen und diese Botschaft dann in unserem Gesichtsfeld zu platzieren.” 7 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1. Aufl. 2010, S. 246)

  • Interaktiv

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    Ein Bild ist ein Bild, ein Film ist ein Film ein Buch ist ein langer Text. Aber das Internet ist interaktiv und beinhaltet jegliche Information in verschiedenen Versionen, die miteinander verknüpft sind

  • Dynamik im Vergleich

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    Im schnellebigen Raum des Internets ist nicht genügend Zeit um einen langen Text zu lesen. Die Literaturbranche ist nicht wie die anderen Medienbranchen nur finanziell betroffen, sondern es scheint tatsächlich so, als ob es keinen Platz für ausführliche Literatur im Webspace gibt

  • Referenzen und Querverweise

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    Es ist der Hypertext der die buchhafte Literatur ersetzt. Es gibt Querverweise, Links die kurze, prägnante, einzelne Aussagen miteinander verknüpfen

  • Hypertext lesen

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    In diesem Zusammenhang ist es angemessen auf die Worte im Web auf die wir klicken aufmerksam zu schauen. Es dauert also durchschnittlich 500 bis 10000 Millisekunden den Hypertext zu lesen und zu verstehen, schätzungsweise ein bis zwei Worte als Bezeichnungen pro Link. Die zeitlichen Abstände während wir durch das Web surfen spalten sich in Millisekunden auf. So schnell bewegen wir uns auf den Oberfläche von Webseiten. Dieser Rythmus  erfordert eine andere Konzentrationsspanne als beim Lesen eines Buches

  • Lesegewohnheiten

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    Der geübte Web-Leser bewegt sich extrem schnell von Mausklick zu Mausklick. Es stellt sich die Frage, ob sich unsere Lesegewohnheiten und Konzentrationsintervalle durch den Umgang mit dem Netz verändern

  • Lesefluss

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    Beobachtet wird eine Beschleunigung auf dessen Rythmus sich die Nutzer einstellen. Der Rhythmus steht für die Geschwindigkeit des Hypertext- Leseflusses. Wie lange einem Thema oder einer Seite Aufmerksamkeit geschenkt wird ist eher von dem Rhythmus des Internet geprägt und nicht vom Inhaltsumfang

  • Dynamik im Web

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    Kurze Wege, schnelle Entscheidungen – Die Dynamik des Internet beruht auf einem gefühltem, hektischen und anarchistischem Prinzip

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