Archiv für die Kategorie ‘Buch’

  • Desktopmetapher

    Die Begrifflichkeilten von Büchern wurde weitgehend im Netz übernommen. Viele Wörter unseres Sprachgebrauchs haben eine mehrfache Bedeutung bekommen. Die Einführung von “desktop”, “Schreibtisch” oder “Arbeitsplatz” sind nur einige Begriffe in einer langen Reihe von Mehrdeutigkeiten, die von der materiellen in die digitale Welt übernommen wurden

  • Xerox

    Die Übernahme von Begriffen fing schon früh in der Geschichte der Entwicklung der Computer an. Einer der ersten Personal Computer mit Interface Gestaltung der über ein Ethernet Kabel mit einem Netzwerk verbunden werden konnte, hatte in der Benennung einige Metaphern übernommen. Er war für das Erstellen und Ordnen von Dokumenten konzipiert. Seine Oberfläche enthielt Symbole übertragen aus der Umgebung eines Büros. Der Schreibtisch, Dokumente, Ordner, Taschenrechner, Kalender, Post. Alles war auf dem Bildschirm des “Xerox Star” (1981) zu finden

  • Scrolling oder die Maus

    Die Entwicklung, die allein die Funktionalität der Computermaus betrifft, hat ein Umdenken bewirkt. Mit einem kleinen Rädchen in der Maus integriert oder als “touch” Variante, kommt eine weitere Ebene hinzu. Bildlauf ist eine Verwirklichung die tiefreichende Wurzeln in der Buchwelt aufweist. Bücher wurden vor der Verbreitung von Bindungstechniken auf einer langen Pergamentrolle präsentiert. Um trotzdem ein gewisses Maß an Handhabung zu gewährleisten wurden zwei Stege mit Griffen an beiden Enden einer Rolle befestigt. So konnte das Papier leicht aufgerollt und an der anderen Seite wieder abgerollt werden. So ist es möglich nur bestimmte Ausschnitte  freizulegen. Das berühmteste Beispiel für diese Art des Buches ist die Torah, die seitlich gerollt wird. Im Mittelalter wurden solche Schriftrollen oft im horizontalen Format von oben nach unten abgerollt. Dieses Prinzip wird auf Internetseiten in Form von “Scrolling” eingesetzt. Bei dieser Methode von Bildlauf auf Webseiten geht es darum die Inhalte, in einer angemessenen Größe, auf dem Bildschirm darzustellen. Durch die Möglichkeit Bildausschnitte zu verschieben, ist eine Seite nicht nur auf den Rahmen des Computerbildschirms beschränkt, sondern kann beliebig viel Inhalt präsentieren. Der Betrachter kann sich mit dem Scroll von einem Inhalt zum nächsten mit einer kleinen Fingerbewegung führen

  • Endgültigkeit

    Flusser kommt auf den Vorgang kreativer Prozesse literarischer Art zu sprechen. In einem solchen Vorgang der sich ohne elektrische Hilfsmittel vollzieht ist immer ein Endpunkt angestrebt. Eine Zeile, eine Seite, ein Buch, jedes einzelne ist endgültig. Es handelt von einem bestimmten Thema oder Themengebiet und das Werk steht im Kontext seiner Zeit. 8 (Vgl. Villém Flusser, Medienkultur, Fischer Verlag Frankfurt am Main 1997, S. 62 ff.)

  • Endpunkt

    “Er wird die in ihm erzeugte Information aus vorher erzeugten herstellen, und die Absicht haben, weitere Informationerzeugung hervorzurufen. Und doch wird sein diskursiver Charakter, sein eindeutiges Hinzielen auf einen Schlusspunkt, den auf Papier geschriebenen Text als ein in sich geschlossenes und abgeschlossenes >Werk< (zum Beispiel als ein Buch mit soundso vielen Seiten) erscheinen lassen.” 9 (Villém Flusser, Medienkultur, Fischer Verlag Frankfurt am Main 1997, S. 62)

  • `Das Medium ist die Massage´

    Mit dem Buch “Das Medium ist die Massage” wurde von Marshall Mc Luhan ein Meilenstein in der Medienphilosophie erschaffen. Das außergewöhnliche Layout des Buches ist darauf konzipiert die Aussage zu vermitteln. Trotz des wenigen Textes, der in einfacher Sprache gehalten ist, fällt es nicht leicht das Buch so zu lesen, wie man es sich erhofft. Die vielen Bilder, die kreuz und quer, irgendwo auf den Seiten auftauchen lenken von einem normalen Lesefluss ab. Leicht verliert man sich in den Illustrationen, Bildern und dadaistischen Strukturen. Ohne es zu merken liest man das Buch nicht mehr dem Text nachgehend sondern orientiert sich an den Bildern, die wiederum kaum darauf schließen lassen was die Aussage des Buches ist

  • Denkvorgang im Buch

    “Ein Buch zu lesen, stellte einen unnätürlichen Denkvorgang dar, der anhaltende, ungebroche Aufmerksamkeit für ein einziges, statisches Objekt erfordert.” 11 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1.Aufl., München 2010, Seite: 108 ff.)

  • Bücher lesen

    Ein Buch liest sich am besten mit viel Ruhe und Zeit, es basiert grundlegend auf einem hierarchischen System. Es folgt einem linearen Erzählstrang, der sich einem Thema / Themengebiet oder einer Geschichte widmet. Es gibt ein Vorne und Hinten, ein Oben und Unten und somit nur eine Art ein Buch zu lesen

  • Innovation Buch

    Ist ein gedrucktes Buch im 15. Jahrhundert genauso ein Phänomen wie das Internet für uns heute

  • Zeit der Informationsbeschaffung

    Die Zeit, die vergeht bis man sich jeder einzelnen Option gewidmet hat ist wiederum ein unbestimmter Faktor. Der ist natürlich größer veranlagt als das lesen der drei Bücher aus der Bibliothek, die nur eine bestimmte Menge an Informationen beinhalten

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