Archiv für die Kategorie ‘Gestern’

  • Webtechnik

    Das Internet ist in einem anderen historischen Zusammenhang als das World Wide Web entstanden. Es basiert auf der Idee, ein Kommunikationsmittel zu schaffen das auf einem Netzwerk von Leitungen aufgebaut ist, die nicht wie bisherige Kommunikationswege auf einer direkten, einzelnen Verbindungsleitung beruht. Dieses System kann im Falle der Störung einer Leitung, einen anderen Weg durch das Verbindungsnetz finden und die Kommunikation ungestört weiterführen. Die Erfindung wurde 1969 vom US-Verteidigungsministerium vorgestellt

  • Notwendigkeit

    Die Impulse, die der Innovation des Web vorausgingen, waren wie so oft bei Erfindungen, aus einer Notwendigkeit heraus geboren. Wissenschaftler die an unterschiedlichen Orten der Welt, ähnliche Themengebiete erkundeten und über keinen einheitlichen Kommunikationsweg verfügten, hatten vor der Erfindung des Web erschwerte Arbeitsbedingungen. Es konnte kaum ein regelmäßiger Austausch von Erkenntnisberichten stattfinden. Die Basisplattform, für die erfolgreiche Ausbreitung dieses so dringend benötigten, einheitlichen Veröffentlichungsraums, wurde bereits genutzt. Das Internet bot eine gute Möglichkeit, Prozess- und Erkenntnis Protokolle, sicher im digitalen Raum zu speichern. Dies geschah jedoch unabhängig voneinander in isolierten Datenformaten. Vor allem die Wissenschaftler im IT Bereich nutzten das Speicher- und Kommunikationsmedium Internet schon sehr vielseitig

  • Browser

    Der Webbrowser “Mosaic” war der erste mit grafischen Darstellungsmöglichkeiten. Formlose Datenauflistungen wandelten sich zu unikaten Designstücken. Konstruktion und Layouts veränderten das Aussehen der Webseiten. Mitte der 1990er Jahre kamen weitere Web-Browser wie “Netscape” und “Internet Explorer” auf den Markt und standen zur kostenlosen Nutzung bereit

  • Desktopmetapher

    Die Begrifflichkeilten von Büchern wurde weitgehend im Netz übernommen. Viele Wörter unseres Sprachgebrauchs haben eine mehrfache Bedeutung bekommen. Die Einführung von “desktop”, “Schreibtisch” oder “Arbeitsplatz” sind nur einige Begriffe in einer langen Reihe von Mehrdeutigkeiten, die von der materiellen in die digitale Welt übernommen wurden

  • Xerox

    Die Übernahme von Begriffen fing schon früh in der Geschichte der Entwicklung der Computer an. Einer der ersten Personal Computer mit Interface Gestaltung der über ein Ethernet Kabel mit einem Netzwerk verbunden werden konnte, hatte in der Benennung einige Metaphern übernommen. Er war für das Erstellen und Ordnen von Dokumenten konzipiert. Seine Oberfläche enthielt Symbole übertragen aus der Umgebung eines Büros. Der Schreibtisch, Dokumente, Ordner, Taschenrechner, Kalender, Post. Alles war auf dem Bildschirm des “Xerox Star” (1981) zu finden

  • Zahnrad der Zeit

    Die frühen Vorreiter der jetzigen virtuellen Möglichkeiten sind in sehr archialischen, schöpferischen Einfällen zu ergründen. Entstehend aus der Schrift in Verbindung mit Mobilität also Briefkommunikation, Gutenbergs Buchdruck, Nachrichtenzeitungen etc., Radio (Audioübertragung) und der Telekommunikation bis zur Erfindung des Fernsehens, wurde alles vom Internet verschluckt

  • Werbemasse

    In der Geschichte der Medien ist Werbung eine fester Bestandteil. Radio- und TV-Sendungen sind meistens durch Werbeblöcke unterteilt. In Printmedien werden Werbeanzeigen ganzseitig angezeigt. Im Web gibt es personalisierte Werbung, virales Marketing, Pop Up´s und E-mails. Der kommerzielle Anteil scheint enorm. Werbung, Konsum und kapitalistische Strukturen ziehen sich quer durch die Medien und bestimmen Aussehen und Trends

  • Wandel der Medien

    “Nach 550 Jahren werden die Druckerpresse und ihre Produkte vom Zentrum unseres geistigen Lebens an dessen Rand gedrängt. Dieser Wandel setzte bereits Mitte des 20. Jahrhunderts ein, als wir begannen, immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit den unzähligen, billigen und endlos unterhaltsamen Produkten der ersten Welle elektrischer und elektronischer Medien zu widmen: dem Radio, dem Kino, dem Plattenspieler, dem Fernseher. Diese Technologien vermochten das geschriebene Wort jedoch nur sehr begrenzt zu vermitteln. Sie konnten das Buch verdrängen, es aber nicht ersetzen.” 10 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1.Aufl. München 2010, S. 127)

  • Innovation Buch

    Ist ein gedrucktes Buch im 15. Jahrhundert genauso ein Phänomen wie das Internet für uns heute

  • Bildung in drei Stunden

    Zuerst wäre es nötig den Weg in eine öffentliche Bibliothek zu finden, Zeitaufwand durchschnittlich eine halbe Stunde, vorausgesetzt der Weg ist bekannt. Davon ausgehend, dass die Person sich in den katalogeschen Aufzeichnungen auskennt und sich schnell über den Standort relevanter Bücher informieren kann, sich drei Bücher aussucht und diese überfliegt, einer Warteschlange am Schalter begegntet, kann man mit einem Zeitaufwand von guten Zweieinhalb Stunden rechnen. Die Zeit für den Rückweg dazugerechnet sind drei Stunden. Die Lesezeit die darauf folgt, ist ebenfalls hinzu zurechnenen

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