Einträge zum Stichwort ‘Berners-Lee’

  • Die Geburt

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    “Wenn zwei Gruppen in verschiedenen Institutionen beginnen würden des Web vollständig unabhängig von einander zu nutzen, dann müßte sichergestellt sein, daß eine Person in der einen Gruppe eine Verknüpfung zu einem Dokument im anderen Web mit wenig Mühe anlegen könnte – ohne die beiden Dokumentdatenbanken zusammenzuführen oder überhaupt auf das andere System zuzugreifen. Wenn jeder im Web das tun könnte, würde schon eine einzigartige Hypertextverknüpfung in eine unfaßbare und grenzenlose Welt führen.”2 (Timothy Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internetz, Econ Verlag, München 1999, S. 60)

  • Freiheitliche Entwicklung

    Die freiheitliche Nutzung des Web, im Sinne von Berners-Lee steht aktuell in Widerspruch zu den kommerziellen Möglichkeiten, die das Web bietet. Der freie Zugriff auf Daten und die Möglichkeit diese zu manipulieren und auf kreative, vielfältige Weise zu republizieren sind unbedingte Bestandteile des Web

  • Mandelbrot

    Das Web wurde vom “Digital Equipment” auf Aktivitäten überprüft und mit einem mathematischen Muster verglichen, der so genannten >Mandelbrotmenge<. Die Ergebnisse waren eindeutig, trotz der Zwanglosigkeit und der vielen Auswahlmöglichkeiten bildet sich im Web ein fraktales, dezentriertes System, ohne hierarchische Strukturen. Timothy Berners-Lee sagt die wichtigste Funktion des Netzes ist, dass es sich weiter webt. Die Verknüpfungen die gemacht werden, führen zu einem freiheitlichen und gutheißenden Gesamtbild. 14 (Vgl. Timothy Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internets, Econ Verlag, München 1999, S. 298)

  • Das Wikipediabild

    Die Seite Wikipeidia ist in sich und mit Fremdverweisen durch und durch verlinkt. Jeder Artikel enthält Querverweise auf andere. In der Visualisierung stehen verwandte Themen als Knotenpunkte nahe beieinander. Zwischen ihnen bestehen Verbindungslinien.  Wikipedia hat nicht nur das gleiche Muster wie das Web, es vermittelt vorallem auch Wissen. Ganz so wie Berners-Lee es für das Web vorgesehen hat

  • Web Innovation

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    Es ist das Prinzip einer Enzyklopädie, die es auch schon vorher als materielles Buch gab und ein funktionales Hilfsmittel war. In den anfänglichen Prototypen des Web hat Berners-Lee die gleiche Übersetzung benutzt. Die Enzyklopädien sind Vorreiter des Web Hyperlink Systems. Querverweise zu anderen Seiten mit weiterführender Information, Defenitionen von Wörtern innerhalb einer Aussage. Die Übertragung die hier stattgefunden hat ist naheliegend

  • Entstehung des Web

    “Ich stellte mir vor, auf die Weise eine Enzyklopädie einzugeben und Tangle anschließend eine Frage zu stellen. Die Frage würde in Knoten aufgesplittert werden, die dann auf jede beliebige Stelle in der Enzyklopädie verweisen würden, an der dieselben Knoten auftreten. Das resultierende Gewirr würde dann alle relevanten Antworten enthalten.” 21 (Tim Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internets, Econ Verlag, München 1999, Kapitel: Gewirr, Verknüpfungen und Netze, S. 29)

  • Erklärung der Semantik

    Mit der Weiterentwicklung von Suchmaschienen wird an einem semantischem, digitalen System geforscht. Bisher können Computer nur die Eingabe von Buchstaben, Zahlen und Zeichen über eine Tastatur erkennen und vergleichen. Dadurch ist es möglich Referenzen heraus zu suchen, die zum Beispiel das eingegebene Wort im Text beinhalten oder im Titel in sich tragen. Es wird nach Relevanz sortiert und von der ersten- bis zur letzten Quelle aufgelistet. Das System kann jedoch nicht die Absicht oder den Sinn hinter den Worten interpretieren. Es lässt andere Quellen unbeachtet, obwohl sie relevant wären, weil sie zum Beispiel ein anderes Wort mit der gleichen Bedeutung als Auszeichnung tragen. So würde die Suche nach einem “Wagen” Ergebnisse für Wagen heraussuchen. Es würden keine Anzeigen mit der Bezeichnung “Auto” aufgeführt werden, obwohl sie eine größere Relevanz zu der Suchanfrage hätten. 25 (Vgl. Timothy Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internetz, Econ Verlag, München 1999, S. 270)

  • Funktion der Semantik

    “Wie ein Kind, das ein Konzept durch häufige Konfrontation lernt, >>lernt<< das semantische Web ein Konzept aus den häufigen Beiträgen unterschiedlicher unabhängiger Quellen. (…) Das semantische Web wird funktionieren, wenn eine allgemeine Übereinstimmung über Begriffe besteht und auch, wenn dies nicht der Fall ist, so wie dies in dem Durcheinander der Begriffe meistens der Fall ist, die im wirklichen Leben einen unterschiedlichen Grad an Akzeptanz haben, egal, ob in undurchsichtigen Feldern oder globalen Kulturen.” 27 (Tim Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internets, Econ Verlag, München 1999, S. 272 ff.)

  • Tim Berners-Lee zur Entwicklung des Web

    “Wir lernen langsam, den Wert von dezentralen, verteilten Systemen und von gegenseitigem Respekt und von Toleranz zu schätzen. Ob man dies nun auf die Evolution oder den bevorstehenden Geist zurückführt, das Schöne ist, daß wir als Menschen so geartet sind, die meißte Befriedigung daraus zu beziehen, das >>Richtige<< zu tun. Meine Hoffung und mein Vertrauen stammen zum Teil von der wiederholt bewiesenen Beobachtung, daß Menschen anscheinend so geartet sind, daß sie mit anderen Teilen eines größeren Systems zusammenarbeiten.” 31 (Tim Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internets, Econ Verlag, München 1999, S. 300)

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