Einträge zum Stichwort ‘Computer’

  • Browser

    Der Webbrowser “Mosaic” war der erste mit grafischen Darstellungsmöglichkeiten. Formlose Datenauflistungen wandelten sich zu unikaten Designstücken. Konstruktion und Layouts veränderten das Aussehen der Webseiten. Mitte der 1990er Jahre kamen weitere Web-Browser wie “Netscape” und “Internet Explorer” auf den Markt und standen zur kostenlosen Nutzung bereit

  • Desktopmetapher

    Die Begrifflichkeilten von Büchern wurde weitgehend im Netz übernommen. Viele Wörter unseres Sprachgebrauchs haben eine mehrfache Bedeutung bekommen. Die Einführung von “desktop”, “Schreibtisch” oder “Arbeitsplatz” sind nur einige Begriffe in einer langen Reihe von Mehrdeutigkeiten, die von der materiellen in die digitale Welt übernommen wurden

  • Xerox

    Die Übernahme von Begriffen fing schon früh in der Geschichte der Entwicklung der Computer an. Einer der ersten Personal Computer mit Interface Gestaltung der über ein Ethernet Kabel mit einem Netzwerk verbunden werden konnte, hatte in der Benennung einige Metaphern übernommen. Er war für das Erstellen und Ordnen von Dokumenten konzipiert. Seine Oberfläche enthielt Symbole übertragen aus der Umgebung eines Büros. Der Schreibtisch, Dokumente, Ordner, Taschenrechner, Kalender, Post. Alles war auf dem Bildschirm des “Xerox Star” (1981) zu finden

  • Metaphern

    “Die Orientierung an bekannten Organisationsprinzipien eines Schreibtisches (Desktop) wird als Desktop-Metapher bezeichnet. Der metaphorische, umgangssprachliche Gebrauch von vertrauten Begriffen soll das Verstehen der Anwendung erleichtern.”3 (Bernhard Preim, Entwicklung interaktiver Systeme -Grundlagen,Fallbeispiele und innovative Anwendungsfelder, Springer Verlag Berlin-Heidelberg 1999, S. 44)

  • Scrolling oder die Maus

    Die Entwicklung, die allein die Funktionalität der Computermaus betrifft, hat ein Umdenken bewirkt. Mit einem kleinen Rädchen in der Maus integriert oder als “touch” Variante, kommt eine weitere Ebene hinzu. Bildlauf ist eine Verwirklichung die tiefreichende Wurzeln in der Buchwelt aufweist. Bücher wurden vor der Verbreitung von Bindungstechniken auf einer langen Pergamentrolle präsentiert. Um trotzdem ein gewisses Maß an Handhabung zu gewährleisten wurden zwei Stege mit Griffen an beiden Enden einer Rolle befestigt. So konnte das Papier leicht aufgerollt und an der anderen Seite wieder abgerollt werden. So ist es möglich nur bestimmte Ausschnitte  freizulegen. Das berühmteste Beispiel für diese Art des Buches ist die Torah, die seitlich gerollt wird. Im Mittelalter wurden solche Schriftrollen oft im horizontalen Format von oben nach unten abgerollt. Dieses Prinzip wird auf Internetseiten in Form von “Scrolling” eingesetzt. Bei dieser Methode von Bildlauf auf Webseiten geht es darum die Inhalte, in einer angemessenen Größe, auf dem Bildschirm darzustellen. Durch die Möglichkeit Bildausschnitte zu verschieben, ist eine Seite nicht nur auf den Rahmen des Computerbildschirms beschränkt, sondern kann beliebig viel Inhalt präsentieren. Der Betrachter kann sich mit dem Scroll von einem Inhalt zum nächsten mit einer kleinen Fingerbewegung führen

  • Multimeadia

    “Zusammenfassend kann man Multimedia im heutigen Sprachgebrauch (..) als eine Integration verschiedenartiger audiovisueller Darstellungsmedien und deren ereignisbezogene Verknüpfung auf einem Verbreitungsmedium mit der Möglichkeit zur Darstellung auf dem Informationsträger Bildschirm definieren.” 4 (Dieter K. Fröbisch -Holger Lindner -Thomas Steffen, Multi Media Design -Das Handbuch zur Gestaltung Interaktiver Medien, Laterna magica Verlag, München 1997, S. 12 ff.)

  • Digitale Konzentration

    “Ich bemerkte, dass das Netz einen viel stärkeren und weitreicherenden Einfluss auf mich hatte, als dies bei meinem alten PC je der Fall gewesen war. Nicht nur, dass sich viele meiner Gewohnheiten und routinemäßigen Abläufe veränderten, je mehr ich mich an die Webseiten und Webdienste gewöhnte und von ihnen abhängig wurde. Nein – die grundlegende Funktionsweise meines Gehirns schien sich zu verändern. Damals begann ich mir auch um meine Fähigkeit Sorgen zu machen mich länger als ein paar Minuten auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren.” 13 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1.Aufl. 2010, S. 37)

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