Einträge zum Stichwort ‘Entwicklung’

  • Browser

    Der Webbrowser “Mosaic” war der erste mit grafischen Darstellungsmöglichkeiten. Formlose Datenauflistungen wandelten sich zu unikaten Designstücken. Konstruktion und Layouts veränderten das Aussehen der Webseiten. Mitte der 1990er Jahre kamen weitere Web-Browser wie “Netscape” und “Internet Explorer” auf den Markt und standen zur kostenlosen Nutzung bereit

  • Die Geburt

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    “Wenn zwei Gruppen in verschiedenen Institutionen beginnen würden des Web vollständig unabhängig von einander zu nutzen, dann müßte sichergestellt sein, daß eine Person in der einen Gruppe eine Verknüpfung zu einem Dokument im anderen Web mit wenig Mühe anlegen könnte – ohne die beiden Dokumentdatenbanken zusammenzuführen oder überhaupt auf das andere System zuzugreifen. Wenn jeder im Web das tun könnte, würde schon eine einzigartige Hypertextverknüpfung in eine unfaßbare und grenzenlose Welt führen.”2 (Timothy Berners-Lee, Der Web Report -Der Schöpfer des World Wide Web über das grenzenlose Potential des Internetz, Econ Verlag, München 1999, S. 60)

  • Xerox

    Die Übernahme von Begriffen fing schon früh in der Geschichte der Entwicklung der Computer an. Einer der ersten Personal Computer mit Interface Gestaltung der über ein Ethernet Kabel mit einem Netzwerk verbunden werden konnte, hatte in der Benennung einige Metaphern übernommen. Er war für das Erstellen und Ordnen von Dokumenten konzipiert. Seine Oberfläche enthielt Symbole übertragen aus der Umgebung eines Büros. Der Schreibtisch, Dokumente, Ordner, Taschenrechner, Kalender, Post. Alles war auf dem Bildschirm des “Xerox Star” (1981) zu finden

  • Scrolling oder die Maus

    Die Entwicklung, die allein die Funktionalität der Computermaus betrifft, hat ein Umdenken bewirkt. Mit einem kleinen Rädchen in der Maus integriert oder als “touch” Variante, kommt eine weitere Ebene hinzu. Bildlauf ist eine Verwirklichung die tiefreichende Wurzeln in der Buchwelt aufweist. Bücher wurden vor der Verbreitung von Bindungstechniken auf einer langen Pergamentrolle präsentiert. Um trotzdem ein gewisses Maß an Handhabung zu gewährleisten wurden zwei Stege mit Griffen an beiden Enden einer Rolle befestigt. So konnte das Papier leicht aufgerollt und an der anderen Seite wieder abgerollt werden. So ist es möglich nur bestimmte Ausschnitte  freizulegen. Das berühmteste Beispiel für diese Art des Buches ist die Torah, die seitlich gerollt wird. Im Mittelalter wurden solche Schriftrollen oft im horizontalen Format von oben nach unten abgerollt. Dieses Prinzip wird auf Internetseiten in Form von “Scrolling” eingesetzt. Bei dieser Methode von Bildlauf auf Webseiten geht es darum die Inhalte, in einer angemessenen Größe, auf dem Bildschirm darzustellen. Durch die Möglichkeit Bildausschnitte zu verschieben, ist eine Seite nicht nur auf den Rahmen des Computerbildschirms beschränkt, sondern kann beliebig viel Inhalt präsentieren. Der Betrachter kann sich mit dem Scroll von einem Inhalt zum nächsten mit einer kleinen Fingerbewegung führen

  • Wandel der Medien

    “Nach 550 Jahren werden die Druckerpresse und ihre Produkte vom Zentrum unseres geistigen Lebens an dessen Rand gedrängt. Dieser Wandel setzte bereits Mitte des 20. Jahrhunderts ein, als wir begannen, immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit den unzähligen, billigen und endlos unterhaltsamen Produkten der ersten Welle elektrischer und elektronischer Medien zu widmen: dem Radio, dem Kino, dem Plattenspieler, dem Fernseher. Diese Technologien vermochten das geschriebene Wort jedoch nur sehr begrenzt zu vermitteln. Sie konnten das Buch verdrängen, es aber nicht ersetzen.” 10 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1.Aufl. München 2010, S. 127)

  • Bildung damals

    Das Leben Früher war hauptsächlich ein von der Obrigkeit und von der Natur bestimmtes Leben. Bildung war ausschließlich wohlhabenden Leuten vorbehalten, so auch die Bücher und die Voraussetzung das Geschriebene lesen und verstehen zu können. In Winterzeiten ist es so früh dunkel, so das es zum Lesen notwendig war, Kerzen anzuzünden. Also war die zusätzliche Wissensaneignung mit Kerzenlicht und dessen Wachs erkauft

  • Industrialisierung und Wissensdrang

    Die Gesamtentwicklung die sich vollzogen hat, ist aus sehr vielen unterschiedlichen Faktoren geprägt, so dass es unangemessen wäre einen speziellen Aspekt herauszunehmen und diesen als den ausschlaggebenden auszuzeichnen. Ob es die Erfindung der Glühbirne war, die des Motors und der daraus resultierenden Beschleunigung der Mobilität? Oder die nötige, hygienisierende Gummidichtung in städtischer Architektur, die es ermöglicht das viele Menschen auf engem Raum leben können und mehr Austausch stattfindet? Wann hat das  globale Denken und Handeln Einzug erhalten? Die Technisierung unserer Arbeitswelt oder die Verbreitung des Buches an sich? Woher kommt die Notwendigkeit der Wissensaneignung

  • Halbwissen

    Bildung, das Aneignen von Gedanken und Erfahrungen, sowie erfundener Geschichten ist seither von größerer Bedeutung. Schulpflicht, Hausaufgaben. Höhere Bildung ist ein florierender Zweig in unserer Gesellschaft geworden. In unserer Gesellschaft streben wir danach, uns immer mehr Allgemein- und Fachwissen anzueignen

  • Veränderungen

    Es sind nicht mehr die Großeltern die Abends am Feuer Geschichten erzählen, wir setzten uns vor den Rechner und “googeln” die Themen die uns über den Tag hinweg oder während eines Gespräches begegnen

  • Bildung in drei Stunden

    Zuerst wäre es nötig den Weg in eine öffentliche Bibliothek zu finden, Zeitaufwand durchschnittlich eine halbe Stunde, vorausgesetzt der Weg ist bekannt. Davon ausgehend, dass die Person sich in den katalogeschen Aufzeichnungen auskennt und sich schnell über den Standort relevanter Bücher informieren kann, sich drei Bücher aussucht und diese überfliegt, einer Warteschlange am Schalter begegntet, kann man mit einem Zeitaufwand von guten Zweieinhalb Stunden rechnen. Die Zeit für den Rückweg dazugerechnet sind drei Stunden. Die Lesezeit die darauf folgt, ist ebenfalls hinzu zurechnenen

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