Einträge zum Stichwort ‘Flusser’

  • Digitale Bilder

    Die generelle Entwicklung die das Medium Bild insbesondere nach der Digitalisierung genommen hat an. Flusser beschreibt weitergehend synthetische Bilder als Umbruch der Realitätsstruktur, die von der neuen Generation überwunden werden müsste. Es ist anzunehmen das hierbei auf die Bildbearbeitung eingegangen wird. Der Eingriff in ein wahrheitsgetreues Bild wird in der Verwandlung zu einer Utopie. (Vgl. Vilém Flusser, Medienkultur, Fischer Verlag, Frankfurt am Main 19997, S. 75)

  • Bilder

    “Wir könnten nicht gegen den Bildstrom in Richtung der guten, alten Bilder rudern, sondern müssen, wenn wir nicht ertrinken wollen entweder schneller zu rudern versuchen als der Strom oder seitwärts in der Hoffnung, einen Ankerplatz zu finden.” 5 (Vilém Flusser, Medienkultur, Fischer Verlag, Frankfurt am Main 19997, S. 71)

  • Digitale Kulturkritik

    Eine philosophische Sicht auf das Web, begründet aus der Besorgnis eines Literaten, verfasst in den frühen Anfängen der “Web-Invasion” wird von Villém Flusser beschrieben. Detailliert werden Vor- und Nachteile einer digitalen Gesellschaft benannt und durchleuchtet. Vertiefend auf das Individuum eingehend, zeigen sich weitere “Katastrophen” auf, die der Web-Überflutung hinterherziehen und Reformierung erzwingen

  • Verantwortung und Vorankommen

    Auf dem Titelbild des Buches “Medienkultur”, Fischer Verlag 1994 von Villém Flusser ist ein Pferd aus Metall zu sehen dessen Reiter eine Art Roboter zeigt, in den groben Umrissen eines Menschen. Der Roboter besteht aus mehreren Monitoren, Fernsehgehäusen, Knöpfen und Schaltern, Lautsprechern, Kabeln und sogar das Mundstück eines Saxophon ist an einer Seite angebracht. Alles in allem ein multifunktionales, Riesen- Monstrum auf dem Rücken eines filigranen Pferdes. Das Bild spiegelt die Kernaussage des Buches wieder: Die Last der Verantwortlichkeit eines Multimediums ist auf einem wesentlich langsameren und altmodischeren Mittel der Fortbewegung aufgesattelt

  • Richtungswandel

    Die bildliche Metapher, von einer Multimediamaschiene getragen auf einem überholten Technik der Fortbewegung wird von Flusser eingehend aufgegriffen, wenn auch vor allem gewarnt, sind die Aussagen von aufklärender Wichtigkeit. Flusser beschreibt die Richtung des Wandels, der sich vollzieht während unsere Kultur mehr und mehr den Strukturen der Onlinewelt unterliegt

  • Endgültigkeit

    Flusser kommt auf den Vorgang kreativer Prozesse literarischer Art zu sprechen. In einem solchen Vorgang der sich ohne elektrische Hilfsmittel vollzieht ist immer ein Endpunkt angestrebt. Eine Zeile, eine Seite, ein Buch, jedes einzelne ist endgültig. Es handelt von einem bestimmten Thema oder Themengebiet und das Werk steht im Kontext seiner Zeit. 8 (Vgl. Villém Flusser, Medienkultur, Fischer Verlag Frankfurt am Main 1997, S. 62 ff.)

  • Digitale Autoren

    Was die Kreativkraft des Menschen angeht, wird von Flusser eher skeptisch betrachtet. Er befürchtet die Prozesse könnten ins Leere laufen und ein haltloses Werk ohne Kontext, nach dem anderen hervorbringen. Verfolgt man den Gedanken des Autors wird deutlich, das die Unendlichkeit des Web sein größter Schwachpunkt ist. Die unzählbaren Wege des Netzes laden ein um darin verloren zu gehen. Sie lassen keinen Horizont erblicken und verlangen nicht nach einem Schluss

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