Einträge zum Stichwort ‘google’

  • Überwachung

    Die Suchmaschinen erlauben sich Konsumgüter auf verschiedensten Seiten anzubieten und Anfragen von Nutzern zu dokumentieren. Jeder Schritt im Web wird aufgezeichnet und hat offensichtliche Reaktionen zur Folge. Anders als im öffentlichen Raum wird tatsächlich personenbezogene, individuelle Werbung angezeigt. Es bleibt nicht aus, dass sich das Individuum beobachtet und ausspioniert fühlt. Das führt zu einem anderen Bezug zu Werbung, einem persönlicherem

  • Googlewerbung

    3

    “Das Werbesystem von Google ist zudem explizit darauf ausgelegt, herauszufinden, welche Botschaften am ehesten unsere Aufmerksamkeit erregen und diese Botschaft dann in unserem Gesichtsfeld zu platzieren.” 7 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1. Aufl. 2010, S. 246)

  • Relevanz der Werbung

    Erschwerend für die Relevanz der Anzeigen ist zusätzlich die Einseitigkeit des Kapitalismus. Es können sowieso nur bestimmte Firmen diese Art der personalisierten Werbung finanzieren und damit kommen immer die gleichen Angebote zum Vorschein. Wenn mich das Produkt nicht interessiert hat, wird trotzdem immer wieder das gleiche Angebot angezeigt. Daher bleibt die Frage offen wie Werbung im Web zukünftig funktioniert

  • personalisierte Werbung

    Will ich nach einem bestimmten Begriff suchen?… Oder werde ich eventuell Wochen später immernoch mit meiner temporären Lust und instinktivem Interesse konfrontiert, beziehungsweise genervt

  • Bildung in drei Sekunden

    Wissensaneigenung mit einem Internetanschluss geht praktisch ohne sich von einem Platz weg zu bewegen. Ein Suchbegriff wird einegeben, woraufhin eine Reihe an unterschiedlichen Möglichkeiten des Informationsflusses auswählbar wird: Die Begriffserklärung auf Wikipedia, ein Buch mit relevantem Thema einmal zum Anschauen auf Google Books, einmal zum Kaufen bei Amazon, mehrere Videos zu dem Thema auf Youtube und Vimeo, Bildergalerien sowie Zeitungsartikel,  zu jeder einzelnen Option stehen anonyme Blog Konversationen extra zur Verfügung. Bis die besagten Informationen aufgerufen sind vergehen durchschnitlich drei Sekunden

  • Webseiten und Synapsen

    Das beschriebene Bild zeigt ähnliche Muster wie die Synapsenkanäle unseres Gehirns.Ein Vergleich lässt sich bei näherer Betrachtung nicht nur in einen visuellen Bezug setzten. Das Bild lässt sich auch auf Funktionsnutzung von Internetseiten übertragen. Ein eindeutiges Bild des Nutzungsbedarfs dieses Mediums spiegelt sich darin wieder

  • Visualisierung von Webseiten

    12

    Die Verlinkung ist das Hauptprinzip des Web, sie bestimmt die Funktionen einer Webseite. Dieses Prinzip spiegelt sich auch im Erfolg der meistbenutzten Webseiten wieder. Deswegen sind Facebook, Wikipedia, und Google in einem visuellen Vergleich der Webstruktur sinnvoll

  • Veränderungen im Gehirn

    Betsy Sparrow, Psychologin der Columbia Universität hat eine Studie durchgeführt, bei der es um das Erinnerungsvermögen im Zusammenhang mit technischer Verlässlichkeit geht. Die Ergebnisse ließen darauf schließen, dass die Gehirnregion die sich vorher Dinge gemerkt hat langsam zurückentwickelt, während der Teil der sich den Weg merkt, wo eine Information zu finden ist, stärker arbeitet. Wenn es darum geht an eine Information zu kommen, merkt der Mensch sich eher den Weg als die Information selbst. Die Auswirkungen von Wikipedia und dem Web System vereinnahmen uns immer mehr. 23 (http://www.youtube.com/watch?v=7R2jE7VAzC8&feature=player_embedded, (Zugriff: 20.12.2012)

  • Google Prinzip

    16

    Suchmaschienen wie Google basieren ausschließlich auf dem Hypertext Prinzip. Kurze Aussagen, Andeutungen auf den Inhalt und weiterführende Informationen nach dem Klick

  • Google Innovation

    “Page hatte eine Idee, mit der er glaubte, einige der Geheimnisse des Netzes zu entschlüsseln. Er hatte erkannt, dass die Links auf Webseiten analog zur Zitierweise in akademischen Schriften waren. Beides sind wertvolle Hinweise. Wenn ein Wissenschaftler beim Verfassen eines Artikels auf die Veröffentlichung eines anderen Wissenschaftlers Bezug nimmt, spricht dies für die Bedeutung dieser anderen Veröffentlichung. Je mehr auf ein bestimmtes Werk verwiesen wird, desto höher sein Prestigegewinn in einem bestimmten Fachbereich. Wenn eine Person mit einer eigenen Website diese mit der Website von jemand anderem verlinkt, geschieht dasselbe: Man sagt damit, dass man die andere Website für wichtig hält. Page begriff, dass sich der Wert einer beliebigen Website also anhand der Links, die zu ihr führten, messen lassen könnte.” 24 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1.Aufl München 2010, S. 240 ff.)

↓ Mehr ↓