Einträge zum Stichwort ‘Kreativität’

  • Bilder im Web

    Bilder sind in großen Massen im Web anzufinden, jegliche Replikationen, Schnappschüsse und Grafiken. Es gibt sie umsonst oder für Geld. Sie werden stellvertretend für Text eingesetzt oder in einer Galerie präsentiert. Ihre Inhalte sind vielfältig, sie können schön oder lustig sein, Symbole darstellen oder eine Geschichte erzählen. Sie sind beeindruckend in groß und kaum merklich in klein. Sie vermitteln Farben und Gefühle. Man kann sie in 3D oder 2D betrachten. Sie sind abstrakt oder informativ. Sie können persönlich oder geschäftlich verwendet werden. Die Anzahl an Bildern im Netz ist beeindruckend. Es gibt sie überall und ohne sie wäre das Web wahrscheinlich fast leer

  • Veröffentlichung

    Es stellt wahrscheinlich gerade die Einfachheit der Vervielfältigung von digitalen Informationen, den größten Risikofaktor dar. Konflikte tauchen in dem Moment auf, in dem eine Person oder Firma seine Daten zwar im Web veröffentlichen will aber nicht möchte das diese ohne Lizenz gesehen oder weiterverbreitet werden

  • Richtungswandel

    Die bildliche Metapher, von einer Multimediamaschiene getragen auf einem überholten Technik der Fortbewegung wird von Flusser eingehend aufgegriffen, wenn auch vor allem gewarnt, sind die Aussagen von aufklärender Wichtigkeit. Flusser beschreibt die Richtung des Wandels, der sich vollzieht während unsere Kultur mehr und mehr den Strukturen der Onlinewelt unterliegt

  • Endgültigkeit

    Flusser kommt auf den Vorgang kreativer Prozesse literarischer Art zu sprechen. In einem solchen Vorgang der sich ohne elektrische Hilfsmittel vollzieht ist immer ein Endpunkt angestrebt. Eine Zeile, eine Seite, ein Buch, jedes einzelne ist endgültig. Es handelt von einem bestimmten Thema oder Themengebiet und das Werk steht im Kontext seiner Zeit. 8 (Vgl. Villém Flusser, Medienkultur, Fischer Verlag Frankfurt am Main 1997, S. 62 ff.)

  • Endpunkt

    “Er wird die in ihm erzeugte Information aus vorher erzeugten herstellen, und die Absicht haben, weitere Informationerzeugung hervorzurufen. Und doch wird sein diskursiver Charakter, sein eindeutiges Hinzielen auf einen Schlusspunkt, den auf Papier geschriebenen Text als ein in sich geschlossenes und abgeschlossenes >Werk< (zum Beispiel als ein Buch mit soundso vielen Seiten) erscheinen lassen.” 9 (Villém Flusser, Medienkultur, Fischer Verlag Frankfurt am Main 1997, S. 62)

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