Einträge zum Stichwort ‘Werbung im Web’

  • Werbemasse

    In der Geschichte der Medien ist Werbung eine fester Bestandteil. Radio- und TV-Sendungen sind meistens durch Werbeblöcke unterteilt. In Printmedien werden Werbeanzeigen ganzseitig angezeigt. Im Web gibt es personalisierte Werbung, virales Marketing, Pop Up´s und E-mails. Der kommerzielle Anteil scheint enorm. Werbung, Konsum und kapitalistische Strukturen ziehen sich quer durch die Medien und bestimmen Aussehen und Trends

  • Vertragskosten

    Zukünftig könnten werbefreie Webseiten kostenpflichtig seind. Es wäre auch zu vermuten, dass Onlinedienste die bisher kostenlos waren, in absehbarem Zeitraum zu einem vertraglich gebundenem Verhältnis wechseln

  • Ein Web ohne Werbung

    Wie weit kann die Werbung gehen? Was ist vertretbar? In wie weit ist es sinnvoll Werbung zu schalten und ab wann ist es zu viel? Sollte das Netz ganz ohne Werbung funktionieren

  • Überwachung

    Die Suchmaschinen erlauben sich Konsumgüter auf verschiedensten Seiten anzubieten und Anfragen von Nutzern zu dokumentieren. Jeder Schritt im Web wird aufgezeichnet und hat offensichtliche Reaktionen zur Folge. Anders als im öffentlichen Raum wird tatsächlich personenbezogene, individuelle Werbung angezeigt. Es bleibt nicht aus, dass sich das Individuum beobachtet und ausspioniert fühlt. Das führt zu einem anderen Bezug zu Werbung, einem persönlicherem

  • Werbeträger

    Virales Marketing ist bereits ein Begriff der sich eingespielt hat. Allerdings hauptsächlich auf dem Prinzip basierend das es sich, ganz im Sinne von Berners-Lee, selbst verbreitet, Je mehr Menschen sich ein bestimmtes Video anschauen und empfehlen, je mehr Verlinkungen gemacht werden, je mehr Klicks desto erfolgreicher ist die Werbung. Dieses Prinzip funktioniert in der Regel nur dann wenn eine wirklich gute Idee oder eine lustige Begebenheit dahinter steckt. Nicht jedes Produkt hat einen Spaß-Charakter und lässt sich durch eine schnelle Online-Werbekampagne anpreisen, da die Werbeträger in diesem Fall die Konsumenten selbst sind und sich wahrscheinlich erst mit der Aussage identifizieren wollen, bevor sie es unter ihrem Namen weiterempfehlen

  • Googlewerbung

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    “Das Werbesystem von Google ist zudem explizit darauf ausgelegt, herauszufinden, welche Botschaften am ehesten unsere Aufmerksamkeit erregen und diese Botschaft dann in unserem Gesichtsfeld zu platzieren.” 7 (Nicholas Carr, Wer bin ich wenn ich Online bin… und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert, Karl Blessing Verlag, 1. Aufl. 2010, S. 246)

  • Relevanz der Werbung

    Erschwerend für die Relevanz der Anzeigen ist zusätzlich die Einseitigkeit des Kapitalismus. Es können sowieso nur bestimmte Firmen diese Art der personalisierten Werbung finanzieren und damit kommen immer die gleichen Angebote zum Vorschein. Wenn mich das Produkt nicht interessiert hat, wird trotzdem immer wieder das gleiche Angebot angezeigt. Daher bleibt die Frage offen wie Werbung im Web zukünftig funktioniert

  • Mausgesteuertes Interesse

    Die Art wie Werbung im Internet funktioniert kann sehr nützlich sein für das Bewusstsein der eigenen Verantwortung im Konsumverhalten. Es wird mir jeden Tag vor Augen geführt, welche Produkte das Web für mich persönlich vorsieht, welche Links ich verfolgt habe. In jedem dieser Momente des Interesses passiert automatisch eine Reflexion meines eigenen Bedarfs. Die Nutzung eines Computers ist der Zutritt in die virtuelle Welt. Die selbst ausgeübten Maus- und Tastaturbewegungen der Hände und Finger entscheiden darüber was passiert. Nichts geschieht ohne das eigene Zutun. Die eigene Aktion wird vom Verstand bestimmt. Damit auf dem Bildschirm meist angekündigte Informationen zur Verfügung stehen, ist der Wille dafür Voraussetzung

  • personalisierte Werbung

    Will ich nach einem bestimmten Begriff suchen?… Oder werde ich eventuell Wochen später immernoch mit meiner temporären Lust und instinktivem Interesse konfrontiert, beziehungsweise genervt

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